Amok. Amokläufe Jugendlicher an Bildungseinrichtungen: by Robert Brumme

By Robert Brumme

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, word: 1,1, Universität Rostock (Soziologie und Demographie), forty two Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Nach einem friedlich verbrachten Abend erstach der als nonetheless, höflich und begabt beschriebene Lehrer Wagner, im frühen Morgengrauen zunächst seine Ehefrau und seine vier Kinder. Dann fuhr er nach Mühlhausen und zündete dort gegen Mitternacht Scheunen und Häuser an, auch das seiner Schwiegereltern, und begann im Schein der Flammen auf fliehende Menschen zu schießen. Er tötete neun Personen und verletzte elf weitere zum Teil schwer bevor er schließlich, selbst schwer verletzt, überwältigt wurde. Wann geschah dies? 1990? 2000? Nein, es ereignete sich am 03.09.1913.
Wagner galt als der Prototyp des wahnkranken Amokläufers im europäisch-amerikanischen Kulturraum und ist seit dem ein oft zitiertes Beispiel für die Untersuchung amokartiger Handlungen. Das Phänomen »Amok«, das in der heutigen medialen Berichterstattung die höchste Aufmerksamkeit erhält, ist allerdings anderer Natur: es handelt sich dabei um Amokläufe, die Jugendliche an ihren Schulen oder Universitäten begehen. Es sind die Fälle, die am spektakulärsten und opferreichsten sind und deshalb häufig im Fokus der Berichterstattung liegen. Der Versuch das Phänomen begrifflich einzuordnen wird auf zwei Ebenen geschehen: zunächst wird die Tat Amoklauf als solche klassifiziert um anschließend auf die Persönlichkeitsstruktur des Täters einzugehen.
Danach wird mir Hilfe DURKHEIMscher Termini eine Dichotomisierung amokähnlicher Verhaltensweisen vorgenommen, um die Unterschiedlichen Beweggründe eines Individuums für die Durchführung einer solchen Tat kenntlich zu machen.
Abschließend wird die Anomietheorie MERTONs vorgestellt um sie nachfolgend auf das Phänomen »Amok« anzuwenden. Ziel dabei ist es, aufzuzeigen, wie Amokläufe, als spezielle shape des abweichenden Verhaltens, mit Hilfe der Anomietheorie zu verstehen und zu klassifizieren sind.

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Torrox Costa - Ein deutscher Zauberstrand (German Edition) by Rosa Maria Jiménez Laux

By Rosa Maria Jiménez Laux

Torrox Costa bei Malaga gilt heute als der Ort, an dem auf dem spanischen Festland die meisten Deutschen leben. Hier leben überwiegend ältere Deutsche, die an der Costa del Sol überwintern oder ganz dort leben. In diesem Buch erzählen Deutsche in Interviews offen über ihre Wünsche, Sehnsüchte und Erfahrungen in Andalusien.
Sie sprechen auch über die Gesundheitsversorgung in Spanien, die Angst vor dem Alleinsein und das Sterben in der Fremde. Das warme Klima und die Meeresluft in Südspanien lassen viele kranke Deutsche wieder gesund werden.
Auch Spanier kommen über ihre Erfahrungen mit Deutschen zu Wort, und die deutsch-spanische Autorin schildert ihre Eindrücke von diesem Platz an der Sonne. Es wird deutlich, wie leidenschaftlich gegenseitige Vorurteile zwischen Deutschen und Spaniern immer noch vertreten werden.
Dieses Buch wirft ein Licht auf die Sonnen- und Schattenseiten des Lebens Deutscher in Spanien.

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Resilienz – Kompetenz der Zukunft: Balance halten zwischen by Sylvia Kéré Wellensiek,Joachim Galuska

By Sylvia Kéré Wellensiek,Joachim Galuska

stability im Privat- und Berufsleben halten: Resilienz widmet sich konsequent dem Gedanken, Widrigkeiten und Herausforderungen nicht zu umgehen, sondern sie zu meistern und an ihnen zu wachsen. Resilienz ist das Gegengewicht zur zunehmenden Belastung und Geschwindigkeit in unserer Arbeitswelt und Gesellschaft.
Resilient zu sein bedeutet für den Einzelnen, erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und mit den negativen Folgen von pressure umzugehen. Die körperliche Gesundheit und genauso die emotionale, mentale und geistig-seelische Ausgeglichenheit sind und bleiben die foundation von jedweder Leistungsfähigkeit.

Sylvia Kéré Wellensiek und Joachim Galuska – beide Spezialisten auf dem Gebiet der Resilienz – liefern eine detaillierte Zustandsbeschreibung sowie einen differenzierten, praxisorientierten Blick nach vorne. Sie gehen ein auf die Fragen: Wo stehen wir? Und used to be können wir tun – als einzelner Mensch, aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive?

Aus dem Inhalt:
•Resilienz denkt positiv und schaut auf die Ressourcen, statt auf die Defizite
•Die heutigen Belastungen rufen auf zu einem Bewusstseinswandel
•Der einzelne Mensch kann sich aktiv in seiner Kraft und Achtsamkeit stärken
•Führungskräfte, groups und Organisationen brauchen Stärke und Flexibilität zugleich
•Unsere Gesellschaft muss die Ressource Mensch erkennen und schützen

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Vorstellungen vom Alter: Konzeption eines Fragebogens zur by Alexander Ebinger

By Alexander Ebinger

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, word: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Ethnologie), Veranstaltung: adjust, Migration und Ethnizität, Sprache: Deutsch, summary: Ausgehend von einem prototypisch deutschen und türkischen Verständnis von positivem Altern setzte sich unsere Arbeitsgruppe das Ziel, die Einstellungen und Wahrnehmungen der türkisch-deutschen Immigranten der ersten iteration im Hinblick auf das ‚Positive Altern‘ zu untersuchen und mit der mehrheitsdeutschen bzw. türkischen Wahrnehmung zu vergleichen. Zentral erschienen uns hierbei die Aspekte Enkulturation bzw. Retraditionalisierung. Die Auswahl der türkisch-deutschen Migranten erschien uns sinnvoll, weil sie sich als größte ethnische Gruppe in Deutschland mengenmäßig, wie auch verteilungstechnisch, intestine für eine Erhebung eignen würde. Vom dargestellten Forschungsdesign mussten wir uns im Rahmen unserer Literatursichtung bald verabschieden. Weder erschloss sich uns eine prototypisch-deutsche oder -türkische Sichtweise von positivem Altern noch wäre es uns aufgrund der knappen Zeit möglich gewesen eine Erhebung zu konzipieren, die auf valide Weise vergleichbare Einstellungen und Konzepte bei türkischstämmigen Migranten in Deutschland zu Tage fördert. Die Idee eines Kulturvergleichs wurde somit zurückgestellt. Im Sinne der Machbarkeit und angesichts des fortgeschrittenen Projektplans entschieden wir uns dafür, unsere Forschung auf eine geeignete Voruntersuchung einzugrenzen. Ziel der nunmehr explorativen Studie sollte es sein, die Lebenssituation älterer türkischer Migranten im Rhein-Neckar-Gebiet anhand ausgewählter Lebensbereiche zu untersuchen und herauszufinden, welche Lebensaspekte in den Augen der Befragten die zentralen für ein gelingendes Altern sind. Die Literaturrecherche wurde auf das neue Forschungsthema ausgerichtet und konzentrierte sich auf ab diesem Zeitpunkt auf die Hintergründe und die Lebenswelt von türkischen Migranten der ersten new release. Kapitel 1 stellt die Ergebnisse dieser Recherche dar. Nach einigen grundlegenden Informationen über türkische Migranten in Deutschland, werden die Lebenswelt und typische Problemlagen türkischer Senioren vorgestellt, die im Zuge einer Bewertung von Altern in Deutschland berücksichtigt werden müssen. Kapitel 2 stellt die wissenschaftliche Forschungsfrage dar. Kapitel three konkretisiert die Methode der Datenerhebung und das zu untersuchende Personenkollektiv. Kapitel four gibt eine Übersicht über die Themenbereiche der Untersuchung und erläutert den Fragebogen im aspect. Kapitel five widmet sich der kritischen Reflexion des Forschungsvorhabens, speziell der Forschungsprämissen sowie der Methodik.

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Familie im Fokus der Wissenschaft (Familienforschung) by Anja Steinbach,Marina Hennig,Oliver Arránz Becker

By Anja Steinbach,Marina Hennig,Oliver Arránz Becker

Der erste Band der Reihe ‚Familienforschung‘ bildet den Facettenreichtum des Gegenstandes und der Themen der Familienforschung ab. Hierzu haben weithin anerkannte Familienforscher und Familienforscherinnen die Gelegenheit erhalten, ihre jeweils unterschiedlichen Perspektiven auf die Familie und die Familienforschung zu erläutern und damit auch die folgenden Fragen zu beantworten: was once ist Familie? used to be bedeutet Familienforschung aus der jeweiligen Forschungsperspektive? Eine Grundannahme des Readers besteht darin, dass ‚Familie‘ nicht mit einer einzigen, allgemeingültigen Definition beschrieben werden kann. Vielmehr handelt es sich um einen Prozess, der nur im Rahmen von historischen, kulturellen und sozialen Bedingungen zu fassen ist. Als theoretischer Rahmen, der dieser vielschichtigen Dynamik von Familie gerecht wird, dient die Lebensverlaufsperspektive. Darin wird Familie als zeitveränderlicher sozialer Prozess verstanden, durch den der familiale Zusammenhang mittels aktiver Selektionen, Konstruktionen und Interaktionen hergestellt und reproduziert wird. Da sich die normative Regelung ‚typischer‘ Lebensverläufe stets in einem spezifischen räumlich-zeitlichen Kontext vollzieht, variieren Strukturen und Funktionen von Familien beträchtlich. Der vorliegende Band thematisiert solche zeitlichen und regionalen Variationen, indem familiale Handlungslogiken in ihrer Abhängigkeit von sozialem und institutionellem Wandel nachgezeichnet werden.

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Drogenhandel in Kolumbien oder kolumbianische Drogenmafia? by Christoph Monnard

By Christoph Monnard

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, be aware: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Die Mafia - Netzwerk und organization, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: In der Diskussion über organisierte Kriminalität bzw. Verbrechen taucht häufig der Begriff der Mafia auf. Zum Teil wird er synonym für Organisierte Kriminalität verwendet. Woher genau der Begriff „Mafia“ selbst kommt bzw. used to be er genau bedeuten soll, konnte bislang zwar noch nicht eindeutig geklärt werden, aber seine geographische Herkunft ist bekannt. Ihre Wurzeln hat die Mafia in Italien bzw. in Sizilien, wo auch die Bezeichnung Mafia bzw. Mafiosi in Gesetzestexten auftaucht. Die synonyme Verwendung des Begriffs "Mafia" für organisierte Kriminalität ist jedoch nach Lindlau unangebracht, da die Mafia zwar organisiertes Verbrechen ist, „aber bei weitem nicht jedes organisiertes Verbrechen ist Mafia.“ (Lindlau 1987: 10-11). Auf der anderen Seite sehen Pino Arlacchi, ehemaliges Mitglied der Antimafia-Komission der italienischen Regierung, und Letizia Paoli, Berater des italienischen Innenministeriums, „die italienische Mafia, die US-amerikanische los angeles Cosa Nostra, die japanische Yakuza, den kolumbianischen Drogenhandel und die chinesischen Triaden als herausragende Beispiele organisierter Kriminalität ‚mafiosen Typs‛“ (Krauthausen 1997a: 23). Die Frage, die hierbei auftaucht, ist die nach den Merkmalen oder Indikatoren, die eine company aufweisen muss, um als mafioser Typ bezeichnet werden zu können. Denn wenn die business enterprise des kolumbianischen Drogenhandel einem mafiosen Typ entspricht, müsste guy ihn ohne Probleme auch als Drogenmafia bezeichnen können.
In der folgenden Arbeit wird daher geprüft, ob der kolumbianische Drogenhandel aufgrund seiner Organisationsmerkmale als Mafia bezeichnet werden kann und anhand welcher Kriterien dies gezeigt oder auch widerlegt werden kann. Dies wird mittels eines Vergleiches zwischen der sizilianischen Mafia und dem kolumbianischen Drogenhandel durchgeführt. Die jeweilige Entstehungsgeschichte der beiden Organisationen wird dabei nicht betrachtet, sondern das Augenmerk gilt hier zum einen organisationsstrukturellen Faktoren, zum größeren Teil jedoch dem Verhalten von den Mitgliedern der jeweiligen Organisationen untereinander und gegenüber Dritten.

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Technische Fiaskos und andere Katastrophen: Eine by Anna Siepelmeyer

By Anna Siepelmeyer

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, observe: 1,7, Leuphana Universität Lüneburg (Kulturtheorie), Veranstaltung: The tradition of ecology - the ecology of tradition, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Neue Techniken nehmen nicht mehr nur wesentlichen Einfluss auf industrielle und
administrative Arbeit, sondern infiltrieren den Alltag der modernen Gesellschaft von
allen Seiten. Jeder Lebensbereich ist mehr oder weniger durch technische Artefakte
und Verfahren strukturiert und zwischenmenschliche Kommunikation maßgeblich
von Technik geprägt. Die Risiken nuklearer Energien, globaler Informations- und
Kommunikationssysteme und komplexer Industrietechnologien sind zwar fest im
Bewusstsein der Gesellschaft verankert, werden aber von dem täglich
wahrgenommenen praktischen Mehrwert, den neue Technologien bieten, überlagert.
Der technische Fortschritt schreitet seit einigen Jahrzehnten, aber besonders in den
letzten zehn Jahren rasant voran. Diese Entwicklung und der dadurch provozierte
gesellschaftliche Wertewandel ließ die von den Geisteswissenschaften lange Zeit
vernachlässigte Technologie auch in den Fokus der Soziologie rücken. Diese so
genannte Techniksoziologie beschäftigt sich seit knapp 30 Jahren mit Technik und
Gesellschaft und deren wechselseitiger Beeinflussung. Sie stellt die Frage, ob die
Gesellschaft überhaupt in der Lage dazu ist, eine solche Technisierung mit dem
kulturellen Modell zu vereinbaren. Selbstbild, Lebensstil und Arbeitsweise können
kaum mehr auf die gleiche paintings und Weise definiert werden, wie guy es vor 50
Jahren noch konnte. Die Technisierung bietet ein immenses Potenzial an
Möglichkeiten, das die Gesellschaft auf allen erdenklichen Ebenen voranbringt.
Gleichzeitig birgt sie aber auch viele Risiken. Großtechnische Systeme haben ein
enormes Zerstörungspotenzial, v. a. im militärischen Bereich, aber auch komplexe
industrielle Produktionstechnologien können bei minimum inkorrekter Bedienung
Katastrophen verursachen. Außerdem können technische Systeme auch bloß so
perfekt sein wie die aus Menschen zusammengesetzten Organisationen, die sie
entwerfen, fabrizieren oder betreiben. Sicherheitsvorkehrungen und –standards,
sowie die stetige Forschung und Weiterentwicklung führen zwar zu einer
Reduzierung der Gefahren auf ein minimal, jedoch kann ein gewisses Restrisiko
niemals ausgeschlossen werden. Dieses Restrisiko ist unvermeidbar, da Technik
spätestens in letzter Instanz vom Menschen gemacht ist. Unbeabsichtigtes
Fehlverhalten und Achtlosigkeit, genauso wie einkehrende regimen im Arbeitsalltag
können immer wieder zu fehlerhaften Handlungen und somit zu fatalen
Katastrophen und Unfällen führen.

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Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche by Tobias Kindler

By Tobias Kindler

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, enterprise, be aware: 1,2, Universität Bielefeld (Fakultät für Soziologie), Sprache: Deutsch, summary: Diese Arbeit thematisiert die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Kontext des company Governance Konzepts ‚Corporate Social accountability’ (CSR). Dabei wird auf soziologische Theorien Bezug genommen, die einerseits Denkmodelle anbieten, mit denen sich die Entwicklungen und Steuerungsprobleme der Gesellschaft im Kontext der Globalisierung fassen lassen und andererseits als Instrumente herangezogen werden, um zu beschreiben, wie eine Selbstregulation von Unternehmen im Einklang mit internationalen Normen einen Beitrag zur Lösung dieser Probleme leisten kann. Ferner wird beschrieben auf welcher Grundlage und aus welchen Motiven eine Selbstregulation von Unternehmen erfolgt. In den vergangenen Jahrzehnten sind Nichtregierungsorganisationen zu wichtigen Akteuren des weltpolitischen structures geworden. Auch ihre Rolle wird in dieser Arbeit thematisiert. Die sektorübergreifende Kooperation von Wirtschaft, Politik und zivilgesellschaftlichem Sektor als Vehikel zur globalen Diffusion universeller Umwelt- und Sozialstandards ist ebenso Gegenstand dieser Arbeit. Letztlich ist die Emergenz privater Autorität durch Kooperation zwischen Wirtschaftsorganisationen Teil der Untersuchung und Begründung, warum Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

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Vergleich bedeutender soziologischer Theorien zur Erklärung by Karolina Weber

By Karolina Weber

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, be aware: keine, Universität Zürich (Soziologisches Institut), 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der Energiekonzern Enron schockierte Anleger und Mitarbeiter am three. Dezember 2001 mit der damals noch grössten Pleite in der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte. Das Unternehmen hatte während Jahren seinen Gewinn zu hoch ausgewiesen und Schulden teilweise nicht in der Bilanz berücksichtigt.
Von solchen Fällen der Wirtschaftskriminalität hören wir vermehrt aus den Medien. Nicht nur in der united states auch in der Schweiz treten immer häufiger Fälle von Wirtschaftskriminalität auf. Die Wirtschaftsprüfergesellschaft expense Waterhouse Coopers hatte im Jahr 1999 eine Umfrage bei den 579 grössten Schweizer Unternehmen durchgeführt und festgestellt, dass der geschätzte Vermögensverlust bei den befragten Gesellschaften bei rund CHF 380 Millionen professional Jahr liegt. Dies ist eine beträchtliche Summe.
Obwohl die Toleranz gegenüber Wirtschaftskriminalität in der Gesellschaft grösser ist als die Toleranz gegenüber Strassenkriminalität, ist der finanzielle Schaden, der durch die Wirtschaftskriminalität entsteht, gewaltig.
Es besteht das Vorurteil, dass vor allem Menschen aus der Unterschicht deviantes oder delinquentes Verhalten zeigen. Wirtschaftsdelikte hingegen werden oft als Kavaliersdelikte angesehen. Die meisten soziologischen Theorien versuchen vor allem abweichendes Verhalten der sozialen Unterschicht zu erklären. Mich interessiert, wie diese Modelle Wirtschaftskriminalität – angewendet auf den Fall von „Enron“ - erklären können, deren Akteure ja einer höheren sozialen Schicht zugehören.

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